Gesund und Sicher - Arbeitsplatz Lkw

Allgemeines
Die Tätigkeit der Fahrer von Güterkraftfahrzeugen ist mit einer Vielzahl von Gefährdungen und Belastungen verbunden. Neben möglich Verkehrs- und Arbeitsunfällen sind hier in erster Linie die Gefährdungen der Gesundheit durch die Fahrtätigkeit, aber auch durch die sie begleitenden Rahmenbedingungen zu nennen.
In diesem Zusammenhang sind beispielsweise langes Sitzen und Bewegungsarmut bei der Fahrtätigkeit anzusprechen. Hinzu kommen äußere Bedingungen wie Hitze oder Klima. Lange und unregelmäßige Arbeitszeiten, Schicht und Nachtarbeit und eine damit zusammenhängenden falsche Ernährung stellen ebenfalls ungünstige Faktoren da. Die Dichte des Verkehrsaufkommens nimmt ständig zu, entsprechend wächst die Häufigkeit der belastenden Verkehrssituationen. Zeitdruck und Stress Seminar zuständige Begleiter der Fahrer.
Dass die Tätigkeit des Fahrers im Güterkraftverkehr als belastende Arbeit einzustufen ist, ist allgemein bekannt und wissenschaftlich belegt. Bei Kraftfahrern treten nur selten Berufskrankheiten im engeren Sinne auf, die auf ganz bestimmte chemische oder physikalische Einwirkungen rückführbar sind. Vielmehr kommt es bei dieser Gruppe häufig zu weit verbreiteten Volkskrankheiten wie koronaren Herzkrankheiten, Rückenleiden sowie Entzündung und Geschwüren des Magen-Darm-Trakts.
Die Fahrer sind sich der negativen Auswirkungen, die aus den genannten Belastungsfaktoren entstehen können, häufig nicht bewusst oder verfügen zumindest nicht über entsprechende Strategien, ihnen zu begegnen. Unfälle und die durch die gesundheitlichen Probleme der Fahrer bedingten Fehlzeitenverursachen erhebliche Kosten, die sowohl bei den Sozialversicherungsträgern als auch bei den Betrieben direkt zu Buche schlagen. Diese Ausgangslage veranlasse die BG Verkehr aktiv zu werden und den Beteiligten in den Unternehmen Angebote zur Verbesserung der Situation zu unterbreiten.

A-Bausteine - Einflussfaktoren auf den Fahrer

Baustein A1: Belastung und Beanspruchung
Während in der Umgangssprache die Begriffe „Belastung“ und „Beanspruchung“ häufig bedeutungsgleich benutzt werden, sind sie in der Arbeitswissenschaft scharf voneinander abgegrenzt. Im vorliegenden Baustein geht es darum, diesen Unterschied zu erkennen und wahrzunehmen, dass die persönliche Beanspruchung im beruflichen Alltag durch das eigene Verhalten beeinflusst werden kann. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Themen, die in den anderen Bausteinen angesprochen werden.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • die Begriffe „Belastung“ und „Beanspruchung“ und ihre jeweilige Bedeutung kennen,
  • verstehen, dass der Zusammenhang zwischen Belastung und Beanspruchung nicht linear ist,
  • erfahren, dass Beanspruchungsreaktionen individuell sind und sehr unterschiedlich sein können,
  • ihre Belastung und Beanspruchung im Arbeitsalltag bewusst wahrnehmen um einschätzen können,
  • bereit sein, sich im weiteren Verlauf der Seminareinheiten näher mit verschiedenen Belastungen und den entsprechenden gesundheitsfördernden Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.
Baustein A2: Sitzen, heben, tragen
Den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit verbringen Fahrer im Sitzen. Ein lauer Job, könnte man meinen - doch weit gefehlt. Das stundenlange Sitzen stellt eine große Belastung für Muskulatur und Wirbelsäule da. Moderne Fahrersitze können eine ganze Menge, aber trotzdem gehen die langen „Sitzungen“ nicht spurlos an Fahrer vorbei. Fast jeder kennt die Symptome: Verspannungen, Müdigkeit und Rückenschmerzen. Aber auch das heben und tragen, dass zum Alltag vieler Fahrer gehört, strapaziert den Körper.

Damit das lange Sitzen und auch das Bewegen von Lasten keine bleibenden Schäden hinterlässt, muss man als Fahrer etwas tun: Den Sitz richtig einstellen, vor allem beim Be- und Entladen auf eine körpergerechte Haltung achten und immer wieder für Bewegung und körperlichen Ausgleich sorgen. Warum das so wichtig ist, und wie es gemacht wird - darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • auf Grundlage anatomischer und funktioneller Kenntnisse die Belastungen der Wirbelsäule beim Sitzen, Heben und Tragen kennen,
  • Strategien zur Vermeidung von Überlastungen entwickeln,
  • die Funktionselemente des Fahrersitzes kennen und anwenden können,
  • das richtige Einstellen der Fahrersitze praktisch erproben und die erworbenen Kenntnisse im Alltag anwenden,
  • wissen, dass ein richtig eingestellter Sitz Schwingungsbelastungen verringert,
  • die Bedeutung von Bewegung während und nach der Arbeit kennen,
  • Übungen kennen, die bezogen auf ihre Arbeitssituation einen körperlichen Ausgleich schaffen.
Baustein A3: Sehen und erkennen
Schätzungen zufolge werden 80-90 % der für den Straßenverkehr relevanten Sinneseindrücke über das Auge wahrgenommen. Der optische Sinn ist also für den Fahrer der wichtigste Informationskanal. Auch wenn das Auge im Aufbau einer Kamera ähnelt, ist der Sehvorgang mit der Abbildung durch eine mechanische Optik nicht zu vergleichen. Visuelle Wahrnehmung ist weit mehr: Sie stellt sich dar als ein komplexer Vorgang, bei dem viele Faktoren zusammenspielen.

Dabei gibt es zahlreiche Stör- und Fehlerquellen, die im Straßenverkehr gefährliche Auswirkungen haben können. Vor allem Nachtfahrten werden von vielen Fahrern als belastend empfunden. Dunkelheit und Blendeffekte machen das Fahren zu Schwerstarbeit für die Augen.

In diesem Baustein geht es um Informationen, wie der Sehvorgang funktioniert und welche Störungen es dabei geben kann. Aber es geht auch um Tipps, wie Sicht und Sehvermögen des Fahrers tagsüber und bei Nacht verbessert werden können.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • die physiologischen Grundlagen des Sehvorgangs kennen,
  • Beeinträchtigungen des Sehvermögens im Hinblick auf das Tages- und Nachtsehen einschätzen können,
  • Probleme und Grenzen der visuellen Wahrnehmung im Straßenverkehr erfahren,
  • die besonderen Probleme der Brillenträger kennen,
  • sich mit der Problematik des toten Winkels, Rückwärtsfahrens und Rangierens auseinandersetzen,
  • sensibel werden für Gefahren, die sich aus den Seh- und Wahrnehmungsproblemen ergeben und bereit sein, ihr Verhalten darauf abzustimmen.
Baustein A4: Klima
„Das sind ja heute wieder Temperaturen wie in der Sauna!“, denkt vielleicht der Fahrer, wenn er im Hochsommer auf dem Fahrersitz Platz nimmt. Anders als in der „richtigen“ Sauna macht die Hitze im Fahrzeug aber nicht fit. Vielmehr sind die Auswirkungen der hohen Temperaturen auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit alles andere als positiv. Und auch das Unfallrisiko wächst, wenn das Klima heißer wird. Fahrer von Kühltransport und wissen aus Erfahrung, dass auch Kälte zu einem Problem werden kann. Der Wechsel zwischen sommerlichen Umgebungstemperaturen und Minusgraden Kühlraum scheint zwar subjektiv und kurzzeitig sehr angenehm, belastet jedoch den Körper und Bild gesundheitliche Gefahren.
Auch wenn man im Wetter nichts ändern kann, gibt es doch Möglichkeiten, etwas gegen die unangenehmen Begleiterscheinungen zu tun. Die Befolgung einfacher Verhaltenstipps kann schon etwas bringen, zum Beispiel wenn es um die Flüssigkeitsaufnahme des Fahrers geht. Wie Hitze, Kälte und Klima auf den Körper wirken, mit welchen Gefahren sie verbunden sein können und wie man mit ihnen begegnet darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Die Auswirkungen der klimatischen Bedingungen auf das Leistungsvermögen und die daraus resultieren den Gesundheits- und Unfallgefahren kennen,
  • Möglichkeiten der Erhaltung der Leistungsfähigkeit auch bei höheren Temperaturen kennen und bereit sein, sie anzuwenden (Flüssigkeitsbedarf, Kleidung, Pausen, Lüftung),
  • Gefahren kennen, die aus extremen Temperaturwechseln entstehen und Schutzmaßnahmen beim Aufenthalt in Kühlfahrzeugen und Kühlräumen anwenden können,
  • über den Umgang mit technischen Klimaeinrichtungen (Heizung, Gebläse, Klima- und Filteranlagen) Bescheid wissen.
Baustein A5: Lärm
„Die Seuche der Zukunft wird der Lärm sein, und die Menschheit wird den Lärm eines Tages ebenso erbittert bekämpfen müssen wie die Pest oder Cholera“.

So sah der bedeutende Bakteriologe und Nobelpreisträger Robert Koch Ende des 19 Jahrhunderts die Lage. 1908 wurde in Hannover der Deutsche Lärmschutzverband („Anti Lärmverein“) gegründet. in seinen Publikationen forderte er das „Recht auf Stille“. Aus heutiger Sicht eine sehr skurrile Idee, da vor ca. 100 Jahren Maschinen- und Verkehrslärm kaum eine nennenswerte Rolle spielten. Klagen der Bürger richten sich zu jener Zeit in erster Linie den Kindergebrüll, Teppichklopfen, Drehorgelmusik, Geschwätz der Nachbarn und das infolge von Alkoholgenuss auftretende Lärmen, Prügeln und Singen vor Gaststätten.

Heute fühlt sich jeder zweite Bundesbürger von dem Lärm, der vom Straßenverkehr ausgeht, stark gestört, und bei den anerkannten Berufskrankheiten steht die Lärmschwerhörigkeit an erster Stelle. Fahrer und Fahrerinnen von LKWs sind an Ihrem Arbeitsplatz im Fahrerhaus zwar nur selten von Lärm akut gefährdet. Dennoch bildet die Geräuschkulisse im Außenbereich, insbesondere bei Sonderaufbauten wie etwa älteren Autokränen, Müll- und Silofahrzeugen, eine nicht zu unterschätzende Belastung. Woher der Lärm kommt, wie er sich auswirkt und wie man sich vor den Folgen schützen kann - darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • erkennen, dass Lärm in vielerlei Gestalt auftritt und die subjektive Bewertung allein kein Maßstab für die Objektive Gefährdung darstellt,
  • Auswirkungen von Lärm (z. B. Schlagschrauber beim Reifenwechsel, Bohrmaschine beim Heimwerken) auf den menschlichen Organismus und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren und Risiken kennen,
  • wissen, dass auch durch laute Musik Hörschäden verursacht werden können, auch wenn es sich nur um vergleichsweise kurzzeitige Einwirkungen handelt (MP3-Player),
  • Auswirkungen des Lärms du Hörbeispiele und Simulationen praktisch erfahren (Schwerhörigkeit, Tinnitus, Hörsturz),
  • erkennen, dass im LKW in der Regel kein gehörgefährdender Lärm vorhanden ist, dass sie jedoch der bei bestimmten Tätigkeiten im Außenbereich auftretende Lärm unter Umständen die Gesundheit gefährden kann,
  • erkennen und erfahren, dass man sich bei vorliegender Lärmbelastung am Arbeitsplatz und in der Freizeit durch geeigneten Gehörsschutz schützen kann,
  • bereit sein, Lärm mindernde und Gehör schonende Verhaltensweisen in ihrem Alltag umzusetzen sowie den Ohren bewusst Ruhepausen einzuräumen.
Baustein A6: Ernährung
„Der Mensch ist, was er isst“ - dieses Sprichwort thematisiert den Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden des Menschen und seiner Ernährung.

Während in weiten Teilen der Welt die Unterernährung ein Überlebensproblem darstellt, sieht es in den Industrieländern anders aus: Viele Menschen essen zu viel, zu fett und zu süß. Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheitsbilder sind oftmals die Folge. Das Bild vom „Selbstmord mit Messer und Gabel“ bringt dies anschaulich auf den Punkt. Es gibt aber auch eine Gegenströmung: Bewusste, gesunde Ernährung ist gerade in unseren Tagen für viele ein erstrebenswertes Ziel geworden.

Für den Fahrer stellt sich die Situation allerdings schwierig da: Er verbringt seinen Arbeitstag im Fahrzeug und muss sich in der Regel unterwegs verpflegen. Bei der Gestaltung seiner Mahlzeiten ist er von den Vorgaben der Tourenplanung sowie von dem Angebot auf der jeweiligen Route abhängig. Wie man sich unter diesen Bedingungen trotzdem gesund und schmackhaft ernähren kann, ohne dass man seine Gewohnheiten komplett umstellen muss davon - handelt dieser Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • grundlegende Zusammenhänge der Ernährungslehre kennen und beachten (Energiebedarf, Ernährungskreis, ausgewogene Ernährung),
  • erfahren, welche negativen Auswirkungen falsche Ernährung haben kann,
  • sich ihrer eigenen Ernährungsgewohnheiten bewusst werden,
  • in der Lage und bereit sein, in Ihrem Berufsalltag Möglichkeiten der ausgewogenen Ernährung zu nutzen und Ernährungsfehler zu vermeiden,
  • den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Leistungskurve kennen und beachten,
  • den Flüssigkeitsbedarf des menschlichen Körpers kennen und in ihrem Alltag für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
Baustein A7: Ermüdung
Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Dabei handelt es sich keineswegs um verlorene Zeit, denn im Schlaf erneuert der Mensch seine Leistungsfähigkeit. „Der Schlaf ist für den Menschen das, was das Aufziehen bei der Uhr ist“, sagt der Philosoph Arthur Schopenhauer. Das bedeutet: Wenn Schlaf fehlt, „geht“ der Mensch nicht richtig. Wer müde ist, kann sich nicht konzentrieren und macht Fehler. Und die können beim LKW-Fahrer fatale Folgen haben. Meistens steuert der Organismus sein Erholungsbedürfnis selbstständig.

Aber manchmal geraten Anspannung und Entspannung aus dem Gleichgewicht. In unserer „Nonstop“-Welt geht der Mensch immer häufiger auf Kollisionskurs mit seiner inneren Uhr. Fahrer können durchaus etwas dazu beitragen, die Balance wieder herzustellen. In diesem Baustein geht es darum, welche Vorgänge im Organismus ablaufen, wenn man ermüdet, wie man sich im Schlaf regeneriert, und wie man dafür sorgen kann, dass der Körper sein Recht bekommt.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • wissen, wie Ermüdung entsteht und welche Faktoren Ermüdung begünstigen,
  • Auswirkungen von Ermüdung (Verlängerung der Reaktionszeit, Sekundenschlaf usw.) und die damit verbundenen den Unfallgefahren kennen,
  • in der Lage und bereit sein, Ermüdungserscheinungen bei sich selbst zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten,
  • erfahren, dass Kaffee, Tee usw. nicht geeignet sind, Ermüdungsprozesse nachhaltig aufzuhalten,
  • wissen, dass durch richtige Pausengestaltung und Essgewohnheiten die Ermüdung verringert und die Leistungsfähigkeit optimiert werden kann,
  • bereit sein, bei der Gestaltung ihrer Tour für ausreichend Schlaf- bzw. Erholungszeiten zu sorgen.
Baustein A8: Arbeitszeit und Erholung
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist ein viel diskutiertes Thema der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

LKW-Fahrer sind schon lange davon erfasst: Transportunternehmen bieten ihre Transportleistungen fast rund um die Uhr an. Langstreckenfahrten in Fernverkehr führen quer durch Europa. Gleichzeitig bilden nationale und internationale Gesetze und Verordnungen Eckpunkte der Arbeitszeitgestaltung. Dies erfordert eine ausgeklügelte Disposition, die nur von ausgesprochenen Spezialisten unter Zuhilfenahme moderner Datenverarbeitungstechnik bewältigt werden kann. Die im Güterverkehr unvermeidliche Nacht- und Schichtarbeit hat jedoch auch Auswirkungen auf die Lebensgestaltung und das Wohlbefinden der Betroffenen. Wir der Fahrer mit diesen Belastungen umgehen kann und wir negative Auswirkungen ungünstiger Arbeitszeiten mindern kann, ist Gegenstand dieses Bausteins. Bei der Durchführung muss jedoch unmissverständlich darauf hingewiesen werden, dass eine Einflussnahme auf die betriebliche Disposition nicht Gegenstand des Bausteins sein kann.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Gefahren der Nacht- und Schichtarbeit sowie von unregelmäßigen Arbeits- bzw. Fahrzeiten kennen,
  • wissen durch welche Maßnahmen sie dazu beitragen können, die negativen Auswirkungen ungünstiger Arbeitszeit zu mindern,
  • bereit sein, ihre Lenk- und Ruhezeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften bewusst zu gestalten sowie
  • durch eine bewusste Ernährung und eine aktive Gestaltung ihrer sozialen Kontakte den Auswirkungen ungünstiger Arbeitszeiten entgegen zu wirken.
Baustein A9: Einflussfaktor Alter
„Im zwanzigsten Lebensjahr regiert der Wille, im dreißigsten das Wissen, im vierzigsten das Urteil“, sagte der amerikanische Erfinder und Allround-Wissenschaftler Benjamin Franklin. Offenbar scheint es bei allen individuellen Unterschieden zwischen den Menschen so etwas wie eine allgemeine Entwicklung zu geben, die sich mit zunehmendem Lebensalter vollzieht. Dies betrifft auch unsere Leistungsfähigkeit. Dabei gibt es aufsteigende und absteigende Linien.

Manche Fähigkeiten sind in der Jugend stark ausgeprägt und lassen mit zunehmendem Alter mehr oder weniger schnell nach. Andere Fähigkeiten werden dagegen erst mit zunehmendem Alter entwickelt. Die Wahrnehmung dieser natürlichen Entwicklung verläuft zumeist uneinheitlich: die körperlichen Funktionseinschränkungen, die sich mit zunehmendem Alter einstellen, erlebt der ältere Fahrer unmittelbar und manchmal schmerzhaft, da sein Beruf hohe Anforderungen an die körperliche und geistige Fitness stellt. Dass das fortschreitende Lebensalter auch mit einer Zunahme bestimmter Fähigkeiten einhergeht, wird ihm weniger deutlich bewusst. Wer sich über die Vor- und Nachteile, die mit den verschiedenen Lebensphasen verbunden sind, klar wird, kann besser mit den daraus erwachsenden Risiken und Problemen fertig werden. Und er kann scheinbar unvermeidliche altersbedingte Leistungsverluste zwar nicht aufheben, aber zumindest verlangsamen oder kompensieren. Darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • erfahren, dass ihre Leistungsfähigkeit im Laufe des Lebens eine Entwicklung unterworfen ist und jedes Lebensalter mit spezifischen Stärken und Schwächen verbunden ist,
  • Risiken und Probleme erkennen, die aus den altersbedingten Stärken und Schwächen erwachsen können,
  • erkennen, dass Routine Vorteile mit sich bringt, aber auch zu Selbstüberschätzung und Unachtsamkeit führen kann,
  • Möglichkeiten kennen, mit denen altersbedingte Defizite zumindest teilweise kompensiert werden können,
  • bereit sein, diese Möglichkeiten umzusetzen.
Baustein A10: Gesundheitliche Betreuung
Gesundheit wird durch die Weltgesundheitsorganisation WHO als Summe körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definiert. In diesem weitgefassten Verständnis ist Gesundheit ein Ziel, und dass man sich fortwährend bemühen muss. Auch wenn die medizinische Versorgung in den Industrieländern heute einen hohen Standard erreicht hat, ist das Ziel „Gesundheit“ für zahlreiche Menschen nicht erreicht. Veränderte Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen spiegeln sich in einem veränderten Krankheitsspektrum wider. Die Probleme liegen heute in erster Linie in chronischen Erkrankungen (z. B. Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, Atemwegs- und Herz-Kreislauf- sowie Stoffwechselerkrankungen). Kennzeichnend für diese Erkrankungen ist, dass bei ihrer Entstehung viele Faktoren zusammen wirken. Dem individuellen Gesundheitsverhalten, der Vorsorge und der Früherkennung kommen dabei große Bedeutung zu.

Die medizinischen Untersuchungen, den Fahrer im Rahmen der Rechtsvorschriften unterworfen sind, bieten die Möglichkeit, ungünstige Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und therapeutische Maßnahmen frühzeitig einzuleiten. Die arbeitsmedizinische um psychologische Betreuung des Fahrers beinhaltet jedoch mehr als diese Eigeneignungsuntersuchungen: Sie kann den Fahrern eine umfassende Beratung und Hilfe in vielen Gesundheitsfragen bieten. Über die regelmäßigen Untersuchungen und die Chancen der gesundheitlichen Betreuung zu informieren, darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Kenntnisse über die Möglichkeiten der arbeitsmedizinischen und psychologischen Betreuung durch den Betrieb bzw. den Betriebsarzt besitzen,
  • Inhalte und Unterschiede der Gesundheitsuntersuchungen nach G 25 und FeV kennen,
  • wissen, warum beide erforderlich sind,
  • Angebote zur Gesundheitsförderung kennen,
  • bereit sein, die freiwilligen Untersuchungen wahrzunehmen und vorhandene Angebote zur Gesundheitsförderung zu nutzen,
  • erfahren, dass Fahrer, die von Verkehrsunfällen oder Überfällen betroffen sind, durch ihren Betrieb und die Unfallversicherungsträger Hilfen und Betreuung erhalten können.
Baustein A11: Alkohol, Drogen, Medikamente
„So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um“. Als Wilhelm Busch zu dieser Einsicht kam, kannte er kein Heroin, kein LSD und kann Ecstasy, sonst hätte er seine Weisheit vielleicht noch weiter gefasst.

Beim Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten es ganz schnell „Schluss mit lustig“; insbesondere, wenn es um Straßenverkehr geht, den es zu Wilhelm Buschs Zeiten erst sehr sporadisch gab. Im Straßenverkehr geht es um Menschenleben auf der einen und um Existenzen auf der anderen Seite. Kraftfahrer haben hier eine ganz besondere Verantwortung, auch für sich selbst. Selbst wenn es nicht zu einem Unfall kommt - ein Fehltritt kann reichen für den Entzug der Fahrerlaubnis und damit der Existenzgrundlage. Es muss nicht einmal Absicht sein, auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bestimmter Medikamente können die Fahrtüchtigkeit in Mitleidenschaft ziehen.

Nachdenken und eine gesunde Einstellung sind deshalb ein Zeichen professionellen Verhaltens für jeden Berufskraftfahrer. Und nicht nur für den.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • eine Sensibilität für das eigene Verhalten in Bezug auf Alkohol, Medikamente und Drogen entwickeln,
  • erkennen, welche besondere Verantwortung sie durch ihre Teilnahme am Straßenverkehr tragen,
  • über die Wirkung von Alkohol, Drogen und Medikamenten und die Wechselwirkung verschiedener Kombinationen auf das Verhalten sowie die Gesundheit informiert werden,
  • die rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen von Missbrauch kennen lernen,
  • die Grenzen zwischen tolerierbarem Alkoholkonsum und Missbrauch kennen,
  • wissen, wo sie gegebenenfalls Beratung und Hilfe bekommen.

B-Bausteine - Sicherheit rund um den Lkw

Baustein B1: Entstehung von Unfällen
„Unfälle passieren nicht, Unfälle werden verursacht!“ Dieser Kernsatz prägt seit langem die Diskussion um die Sicherheit. Unfälle haben Ursachen, und diese liegen oft im Bereich menschlichen Verhaltens. Dies gilt auch für Verkehrsunfälle mit LKW-Beteiligung und das Unfallgeschehen rund um den LKW.

Unterstellt man, dass kaum jemand Unfälle willentlich herbeiführt, bleibt als Konsequenz, dass sich die Menschen in ihrem Alltag häufig unbewusst für falsche, d.h. nicht sichere Verhaltensweisen entscheiden. Wenn näher hinsieht, entdeckt allerdings auch, dass menschliches Verhalten sich nicht im luftleeren Raum, sondern unter konkreten Rahmenbedingungen vollzieht, die wiederum auf das Verhalten Einfluss nehmen. Weshalb die Menschen sich so verhalten, wie sie sich verhalten, darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Ursachen für die Entstehung von Unfällen kennen,
  • wissen, dass in der Regel mehrere Faktoren zu einem Unfall führen,
  • einen Überblick über das Unfallgeschehen in LKW-Betrieben und die daraus entstehenden Kosten erhalten,
  • erkennen, dass sie selbst für Ihre Sicherheit verantwortlich sind,
  • bereit sein, sicherheitsorientierte Verhaltensweisen in ihrem Alltag umzusetzen.
Baustein B2: Sicher fahren
Bundesweit hat die Zahl der Unfälle mit LKW-Beteiligung in den letzten Jahren zugenommen. Analysen ergeben, dass bei diesem Unfallgeschehen verschiedene Faktoren ineinander greifen. Ansatzpunkte für mehr Sicherheit liegen dementsprechend in verschiedenen Bereichen. Gesetzliche Vorgaben sowie die Ausstattung der Fahrzeuge mit aktiven und passiven Sicherheitseinrichtungen bilden dabei wichtige Rahmenbedingungen.

Wie ein Unternehmen auf die verschärfte Wettbewerbssituation reagiert, beeinflusst ebenfalls unmittelbar die Sicherheit auf den Straßen. Hierauf hat der Fahrer kaum Einfluss. Aber unabhängig davon stehen auch dem Fahrer selbst Strategien zur Verfügung, wie er sein Unfallrisiko im Straßenverkehr verringern kann. Darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • ihr eigenes Verhalten bei der Fahrttätigkeit bewusst beobachten,
  • Sicherheitsrisiken bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Fahrt kennen,
  • wichtige Sicherheitsregeln beim Umgang mit dem Fahrzeug (Kuppeln, Abstellen) kennen,
  • bereit sein, sich im Alltag bei der Fahrtätigkeit sicherheitsbewusst zu verhalten.
Baustein B3: Sicher arbeiten
LKW-Fahrer sind nicht nur im Straßenverkehr Unfallrisiken ausgesetzt. Auch bei Tätigkeiten rund um das Fahrzeug gibt es im Berufsalltag Gefahren für Leib und Leben. Stolpern, Umknicken und Ausrutschen - also Unfälle bei den alltäglichen Tätigkeiten des Gehens oder Auf- und Absteigens - erweisen sich als häufigste Unfallsituationen. Andere Unfälle beim Umgang mit dem Fahrzeug werden durch das Missachten einfacher Sicherheitsregeln verursacht. Fehler, wusste der Physiker und Schriftsteller Georg Christoph Lichtenberg, erscheinen unglaublich dumm, wenn andere sie begehen. Dennoch macht jeder offenbar immer wieder die gleichen - oder zumindest ähnliche - Fehler. Wie das bei Tätigkeiten rund um den LKW vermieden werden kann, darum geht es bei diesem Baustein. Er ist damit für alle interessant, die mit dem Fahrzeug in „Berührung“ kommen.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • angeregt werden, ihr eigenes Verhalten bei Tätigkeiten rund um das Fahrzeug bewusst zu beobachten,
  • das Gefährdungspotenzial, das in den einzelnen Tätigkeiten vorhanden ist, erkennen,
  • wichtige Sicherheitsregeln und -maßnahmen beim Umgang mit dem Fahrzeug kennen,
  • bereit sein, sich in ihrem Alltag bei Tätigkeiten rund um den LKW sicherheitsbewusst zu verhalten.
Baustein B4: Sicher be- und entladen
Auch wenn die Fahrttätigkeit für den Beruf des Fahrers namensgebend ist, macht sie doch nur einen Teil seiner Arbeit aus. Das Beladen vor Fahrtantritt und das Entladen am Zielort gehören häufig auch zu seinen Aufgaben. Die zu transportierenden Güter sind verschiedenster Art und Größe. Alles, was ich auf dem LKW befindet, geht dann durch die Hände des Fahrers.

Dabei bedient er sich vielfältiger Hilfsmittel: Von der Sackkarre bis zum Gabelstapler oder Kran werden diese Einrichtungen vom Fahrer bedient. Dass dies häufig in fremder und ungewohnter Umgebung erfolgt, macht die Sache nicht leichter. Unfälle beim Be- und Entladen sind dementsprechend häufig.

Wie Unfälle bei dieser Tätigkeit vermieden werden können, darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • mögliche Gefahrenquellen beim Be- und Entladen von Fahrzeugen wahrnehmen,
  • technische und organisatorische Voraussetzungen für sicheres Be- und Entladen kennen,
  • wichtige Sicherheitsregeln und -maßnahmen für das Be- und Entladen kennen,
  • bereit sein, diese in ihrem Alltag beim Be- und Entladen anzuwenden.
Baustein B5: Pannen und Notfälle
Ein Notfall ist ein unerwartetes Ereignis, das selten eintrifft. Oft stehen die Beteiligten dann unter einem besonderen Druck. Sie müssen sich blitzartig auf neue Gegebenheiten einstellen, unter hohem Zeitdruck die richtigen Entscheidungen treffen und entsprechend handeln. Zögern oder Fehler können schwerwiegende Auswirkungen für Leib und Leben des Fahrers und anderer haben.

Weil der Notfall – glücklicherweise – selten eintrifft, wird er leicht verdrängt. Doch dies wäre genau der falsche Ansatz: Wer im Notfall schnell und richtig reagieren will, muss auf die Situation vorbereitet sein, das angemessene Verhalten durchdacht und im Idealfall auch trainiert haben. Im Notfall und bei einer Panne schnell und richtig reagieren - darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • auf denkbare Pannen und Notfälle im Fahrbetrieb innerlich vorbereitet sein,
  • Verhaltensweisen für wichtige Notsituationen (Panne, Unfall, Fahrzeugbrand, Überfall) kennen,
  • Wirkungsweise und Handhabung von Feuerlöschern kennen,
  • bereit sein, in Notsituationen aktiv tätig zu werden.

C-Bausteine - Stress und Konflikte am Arbeitsplatz

Baustein C1: Stress und Stressbewältigung
Enge Terminpläne, winterliche Fahrbahnverhältnisse, schwierige Rangiermanöver - nur drei Beispiele für Stress am „Arbeitsplatz LKW“. „Heute hab´ ich wieder Stress gehabt!“ heißt es oft am Abend. Und am nächsten Morgen geht es wieder hinein in die gleiche Tretmühle. Dabei dürfte es sich herumgesprochen haben: Stress beeinträchtigt Motivation und Lebensqualität. Und die Arbeitsqualität: Wer unter Stress steht, macht Fehler. Fehler, die gerade bei Fahrern schlimme Folgen haben können. Aber auch, wenn nichts passiert: Lang andauernde Stressbelastung kann krank machen.

Aber Stress muss nicht als unabänderliches Schicksal hingenommen werden. Es gibt wirksame Strategien gegen die Stress-Plage. Wie entsteht Stress? Was kann man gegen ihn tun? Darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • sich ihrer eigenen Stress-Belastung und Berufsalltag bewusst werden,
  • wissen, was Stress ist und wie entsteht,
  • negative Auswirkungen von Stress im Straßenverkehr kennen,
  • Ansätze zu Stress-Vermeidung, -Reduzierung und -Bewältigung kennen lernen,
  • den eigenen Berufsalltag auf Stress-Situationen und Stress-Faktoren untersuchen,
  • Techniken zu Stress-Reduzierung üben,
  • bereit sein, Techniken zu Stress-Reduzierung in der Praxis umzusetzen,
  • als Disponent die Stress-Belastung der Fahrer kennen,
  • als Disponent in der Lage und bereit sein, Aspekte der Stress-Vermeidung bei Organisation und Planung zu berücksichtigen.
Baustein C2: Konflikte und Konfliktbewältigung
Überall, wo Menschen miteinander umgehen, gibt es Konflikte. Somit kann auch der Güterkraftverkehr keine „konfliktfreie Zone“ sein. Viele Fahrer erleben Konflikte als etwas Belastendes. Häufig treten dabei psychische und körperliche Reaktionen auf, die die soziale Zufriedenheit und die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen können. Das liegt auch daran, dass die meisten Menschen nicht gelernt haben, wie sie mit Konflikten umgehen bzw. wie sie sich in einem Konflikt verhalten sollen.

Dabei ist es gar nicht so schwer, durch Beachtung einfacher Regeln einen Konflikt rechtzeitig zu erkennen und ihn zu entschärfen. Und schließlich muss ein Konflikt nicht in jedem Fall etwas Negatives sein. Oft bilden Konflikte auch den Anstoß für echte Verbesserungen und Weiterentwicklungen. Wie man unnötige Konflikte vermeidet und wie man mit unvermeidlichen Konflikten produktiv umgeht, darum geht es in diesem Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Konflikte und Konfliktpotenziale wahrnehmen können,
  • verschiedene Konfliktarten unterscheiden können,
  • Mechanismen kennen, die zur Konflikteskalation und -deeskalation beitragen,
  • Methoden kennen, wie im Vorfeld und bei Konflikten das eigene Anliegen problemorientiert dargestellt und vertreten werden kann,
  • wissen, ab wann Hilfe Dritter zu Konfliktbewältigung erforderlich ist,
  • bereit sein, bei wahrgenommenen Konflikten deeskalierenden Verfahrensweisen den Vorzug zu geben.

D-Bausteine - Fahrzeuge mit Spezialaufbauten

Baustein D1: Kippsatttelunfälle
„Bei mir hat jeder einen Schuss frei!“ - mit diesem Satz brachte ein Fuhrunternehmer im Gespräch zum Ausdruck, dass jeder seiner Fahrer einmal ein Kippsattelzug auf die Seite legen darf. Ein toleranter Chef, der es gut mit seinen Fahrern meint? Den Berufsgenossenschaften werden jedoch jedes Jahr zahlreiche Unfälle gemeldet, bei denen umstürzende Kippsattelzüge zu Verletzungen von Fahrern und anderen Versicherten führen.

Auch Unfälle mit tödlichem Ausgang sind dabei zu verzeichnen. Hinzu kommen in jedem Fall eine unvermeidliche Störung des Betriebsablaufs, Personalaufwand, Bergungskosten und steigende Versicherungsbeiträge.

Es gibt also Gründe genug, die eingangs zitierte Aussage zu revidieren. Besser ist es, wenn die Fahrer Ursachen für diese Unfälle kennen lernen und durch entsprechende Verhaltensweisen vermeiden - darum geht es in diesen Baustein.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen
  • Ursachen für die Entstehung von Kipper-Unfällen kennen,
  • wissen, durch welche Verhaltensweisen sie solche Unfälle vermeiden können,
  • bereit sein, diese Verhaltensweisen in ihrem beruflichen Alltag anzuwenden.